CurrencyFair oder TransferWise?

Banken und Sparkassen verlangen von ihren Kunden hohe Gebühren für Auslandsüberweisungen. Davon sind Unternehmen genauso betroffen wie Privatkunden. Während für beleglose Überweisungen in den Euro-Raum meist keine Kosten entstehen, fallen für den Geldtransfer in andere Länder Gebühren bis zu fünf Prozent und mehr des Überweisungsbetrages an. Ihre Höhe ist abhängig vom Betrag sowie von der ausführenden Bank. Genau hier setzen Dienstleister wie TransferWise sowie CurrencyFair an – und bieten günstige Alternativen für Auslandsüberweisungen.

Geldtransfer direkt

Transfer-Dienstleister minimieren Überweisungskosten

Sowohl TransferWise als auch CurrencyFair sind Online-Dienstleister, die eine deutliche Kostenreduzierung für Auslandsüberweisungen versprechen. Beide richten sich an private und gewerbliche Kunden, für sie führen sie Überweisungen 5 – 7 Mal günstiger aus als herkömmliche Banken. Besondere Angebote gibt es für Neukunden, sie erhalten für die erste(n) Transaktionen Rabatt bzw. können diese kostenlos durchführen.

Bei den Finanzdienstleistern erfolgen die Gutschriften auf dem Empfängerkonto innerhalb kürzester Zeit, im Euro-Raum und in große Partnerländer meist schon innerhalb von 30 Minuten. Kunden profitieren von einer hohen Transparenz bei den Dienstleistern, die Gebühren und der Wechselkurs werden schon bei der Beauftragung des Transfers genannt. Kosten für zwischengeschaltete Banken entfallen. Für die Nutzung der Leistungen müssen sich Kunden registrieren lassen, häufig ist auch eine Identitätsprüfung notwendig.

Günstig und sicher: TransferWise

Mit TransferWise Geld ins Ausland überweisenDer Transfer von Geldbeträgen erfolgt bei TransferWise nach dem Peer-to-Peer-Prinzip. Per Überweisungsauftrag, Lastschriftmandat oder Kreditkarteneinzug zahlt der Kunde den gewünschten Betrag ein. TransferWise bucht ihn auch ab, sucht aber im Empfängerland ein Partnerkonto von Nutzern, die genau diesen Betrag nach Deutschland transferieren wollen. Das Geld selbst verlässt also das Heimatland gar nicht, daher kann der Dienstleister die Kosten der Banken umgehen und die Beträge zum Devisenmittelkurs umtauschen. Über den Stand der Transaktion werden die Auftraggeber per E-Mail ständig informiert, über eine App können die Informationen auch selbst abgerufen werden.

Neu bei TransferWise ist das Borderless-Konto, auf dem verschiedene Währungen eingezahlt werden können. Mit ihm lassen sich Gelder in mehr als 50 Länder überweisen sowie Einlagen zum besten Wechselkurs tauschen. TransferWise führt Transaktionen in die gesamte Eurozone sowie in 18 weitere Länder aus, darunter die USA, Kanada und Australien. In viele weitere Länder wie die Türkei, Mexiko oder Indien können Kunden Beträge versenden, aber noch kein Geld in Deutschland von dort empfangen. In der Regel fallen dafür 0,5 Prozent des Transferbetrages an, bei der Nutzung von Kredit- oder Debitkarten können eventuell weitere Kosten entstehen. Die Gebühr wird sofort einbehalten.

Das Unternehmen TransferWise Ltd. ist in London beheimatet. Es unterliegt der britischen Finanzaufsicht FCA und führt seine Geschäfte unter einer englischen Steuernummer. Die deutsche TÜV-Zertifizierung zeugt von der Datensicherheit und geprüften Prozessen. Nach eigenen Angaben zählt das Unternehmen 2 Millionen zufriedene Kunden.

So funktioniert TransferWise
So funktioniert TransferWise (Für eine Vergrößerung einfach auf das Bild klicken)

Alternative: CurrencyFair

CurrencyFair: Erfahrungen mit AuslandsüberweisungenEinen anderen Weg bei Auslandsüberweisungen geht der Dienstleister CurrencyFair. Die Plattform finanziert sich über eine Marge, die sie auf den jeweiligen Wechselkurs aufschlägt. Durchschnittlich beträgt dieser Aufschlag 0,35 Prozent des Kurses. Der registrierte Kunde zahlt das Geld bei CurrencyFair ein und entscheidet dann, ob er den angebotenen Wechselkurs annimmt und den Betrag direkt an den Empfänger sendet oder lieber einen geringeren Kurs angibt. Dann wartet der Empfänger jedoch auf die Zahlung, bis dieser Stand erreicht ist.

CurrencyFair sichert zu, dass der Wechselkurs immer niedriger ist als bei Kredithäusern. Bei der Auszahlung des Betrages behält der Dienstleister zusätzlich drei Euro Transaktionsgebühr ein. CurrencyFair Ltd. ist eine irische Gesellschaft und unterliegt den Regularien der Central Bank of Ireland.

Fazit

Sowohl CurrencyFair als auch TransferWise erweisen sich als günstige Alternativen zu den kontoführenden Banken und Sparkassen. Sie punkten vor allem mit ihrer Kostentransparenz und mit ihren günstigen Gebühren. Unternehmen und Privatpersonen, die regelmäßig ins Ausland Geld transferieren möchten, schätzen vor allem die kurzen Überweisungszeiten. Mit beiden Dienstleistern lassen sich günstige Wechselkurse nutzen, Kunden werden selbst aktiv und sind nicht dem Wohlwollen ihrer Bankberater ausgesetzt.

➤ Mehr über CurrencyFair

➤ Mehr über TransferWise

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