AWV-Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen

AWV Meldepflicht bei AuslandsüberweisungenHäufig findet sich auf Kontoauszügen der Hinweis „AWV-Meldepflicht beachten“, denn Auslandszahlungen, die einen Betrag von 12.500 € übersteigen, sind nach § 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) in Verbindung mit § 67 ff. Außenwirtschaftsverordnung (AWV) meldepflichtig.

Wer ist zur Meldung bei der Bundesbank verpflichtet?

Die Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen gilt für natürliche und juristische Personen (Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen, Geldinstitute, Öffentliche Stellen) mit gewöhnlichen Aufenthalt, Wohnsitz oder Sitz (z. B. Firmensitz) in Deutschland.

Ausnahmen

  • Ausfuhrerlöse
  • Bezahlungen bei Wareneinfuhr
  • Aus- und Rückzahlungen von Krediten und Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit bis zu 12 Monaten

Was muss gemeldet werden?

Sowohl ein- als auch ausgehende Zahlungen sind meldepflichtig. Zahlungen können sein:

  • Überweisungen aller Art
  • Barzahlungen
  • Lastschriften
  • Schecks
  • Aufrechnungen & Verrechnungen

Hinweis: Die Meldepflicht gilt auch, wenn Geld auf das eigene Konto in einem anderen Land überwiesen wird.

Meldefrist beachten!

Tipps für AuslandsüberweisungenDie Meldung muss bis zum 7. Kalendertag des auf die Zahlung oder Leistung folgenden Monats auf elektronischen Weg erfolgen. Privatpersonen können die Meldung auch telefonisch erledigen.

Hilfreiche Ressourcen:

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