Wie sicher ist Western Union?

„Moving money for better“

Western Union Logo (transparent)Dieser Werbeslogan von Western Union ist Programm, denn tatsächlich ermöglicht es der Anbieter Millionen von Nutzern Geld an die Familie zu Hause zu schicken, um die täglichen Lebensausgaben zu bestreiten. Mit diesem Service können Nutzer Geld in mehr als 200 Länder weltweit an 500.000 Niederlassungen schicken. Der Empfänger kann das Geld in Bar abholen, auf seinem Bankkonto, Handy oder seiner Prepaidkarte empfangen. Auch das Geldversenden über die Internetseite und die hauseigene App ist möglich.

Das Geld kann in 130 unterschiedlichen Währungen versendet werden. Der große Nutzerkreis schafft Vertrauen und das schnelle, sichere und zuverlässige Geldversenden macht Western Union so beliebt. Dennoch ist auch ein großes Unternehmen wie Western Union nicht unangreifbar, denn immer wieder wird der Dienstleister mit Betrug und Cyberkriminellen in Verbindung gebracht.

Ist Western Union vertrauenswürdig?

Western Union ist mittlerweile zu einer Marke geworden, die weltweit für Komfort, Geschwindigkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen steht. 150 Millionen Kunden nutzen den Geldtransferdienst für gewerbliche und private Zwecke und transferieren jedes Jahr Geld im Wert von 150 Milliarden Euro. Das macht durchschnittlich 31 Transaktionen pro Sekunde.

Staatliche Regulierung

Financial Conduct Authority (FCA)Western Union wird in vielen Ländern durch staatliche Regulierungsbehörden beaufsichtigt, so in den USA, Kanada, Großbritannien, Brasilien, Australien, Deutschland und Neuseeland. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und in Großbritannien die Financial Conduct Authority für die Regulierung des Bank- und Kapitalverkehrs zuständig. Seit August 2017 finden zusätzlich die MiFID-Richtlinien für einen erhöhten Anleger- und Verbraucherschutz Anwendung.

Zwischen beiden Regulierungsbehörden bestehen kaum Unterschiede, denn die staatliche Kontrollen, entsprechend nationaler und internationaler Vorschriften, sind im weltweiten Vergleich sehr hoch. Die in Österreich ansässige Western Union International GmbH ist von der Österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Western Union International Limited lizenziert.

Identitätsüberprüfung

Ein weiterer Eckpfeiler von Sicherheit und Vertrauen ist die Identitätsüberprüfung der Geldempfänger. Sie müssen bei Abholung des Geldes den Transfercode vorlegen und sich mit gültigen Ausweispapieren legitimieren. Manche Länder führen aufgrund gesetzlicher Vorschriften zusätzliche Sicherheitsabfragen mit dem Empfänger durch. Dies kann insbesondere in Entwicklungsländern mit unzureichender Infrastruktur ein Problem sein, denn viele Geldempfänger verfügen nicht über gültige Ausweisdokumente oder sind nicht in der Lage, die Sicherheitsabfragen richtig zu beantworten.

DatenschutzIn diesen Fällen kommt es zu Verzögerungen bei der Auszahlung des Geldes, was manche Kunden und Geldempfänger verärgert. Sie sind der Meinung, dass diese Sicherheitsmaßnahmen übertrieben sind. Dadurch kommt es immer wieder zu negativen Kundenrezensionen, die auch Eingang ins Internet finden. Insgesamt lässt sich jedoch feststellen, dass nur vergleichsweise wenige Kunden Probleme und Verzögerungen beim Geldtransfer erleben.

Um die Geldtransfers reibungslos und vor allem sicher durchzuführen, verfügt das Unternehmen über eine Infrastruktur nach dem modernsten Stand der Technik. Die Vorschriften zur Prävention von Geldwäsche und geltender Gesetze werden in jedem Fall eingehalten und durch staatliche Regulierungsbehörden regelmäßig überprüft. Zusätzlich führt Western Union hauseigene Datenanalysen durch, um die Übereinstimmung geltender Rechtsvorschriften jederzeit zu garantieren.

Western Union: Ein Anziehungspunkt für Betrüger, Gauner und Cyberkriminelle?

Nicht nur Western Union kennt die Problematik der sogenannten Abzocke von Betrügern, die Unternehmen für ihre illegalen Zwecke missbrauchen. Hierzu gehören Cyberkriminalität wie Pishing und die Installation von Virenprogrammen sowie Geldwäsche und internationale Terrorismusfinanzierung. Da das Unternehmen strengen staatlichen Auflagen hinsichtlich dieser Betrügereien unterliegt, unternimmt Western Union alles, um diesen illegalen Aktivitäten vorzubeugen.

Ein Expertenteam behält diese Thematik regelmäßig im Blickfeld und arbeitet mit einer speziellen Infrastruktur, um illegale Machenschaften aufzudecken und die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Die Kunden können eine spezielle Seite auf der hauseigenen Internetpräsenz aufrufen und sich dort ausführlich über das Thema Gaunereien, Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung informieren.

Die beliebtesten Betrugsmaschen

ÜberweisungsbetrugDie einfachsten kriminellen Methoden sind die sogenannten Pishing Mails und Scams. Pishing Mails sind gefälschte Mails, die Cyberkriminelle an arglose Nutzer versenden, die zu großer Unsicherheit verleiten. Angeblich kommen diese Mails von Western Union. Sie teilen den Kunden mit, dass es Probleme beim Geldtransfer und der Sicherheit gibt. Die Nutzer werden gebeten, ihre persönlichen Daten zu übermitteln. Mit Öffnung der Links und Anhänge wird eine illegale Software auf den Rechner installiert, um Passwörter und andere wertvolle Daten abzugreifen. Die Kunden sollten sich bewusst sein, dass Western Union derartige Mails nicht versendet. Besteht dennoch Unsicherheit, sollte Rückfrage mit dem Unternehmen gehalten werden.

Eine andere Betrugsmasche besteht darin, dass angeblich Western Union seinen Kunden mitteilt, sie hätten einen Preis gewonnen. Um den Gewinn zu erhalten, sei es notwendig, die persönlichen Daten an der unter dem Link angegebenen Stelle einzugeben. Auch bei dieser Masche handelt es sich um Betrug.

Eine beliebte Betrugsmasche sind die sogenannten Love Scams. In diesem Fall wenden sich Kriminelle, meistens Männer aus Entwicklungsländern und dem asiatischen sowie südosteuropäischen Raum, an einsame Frauen, um ein Vertrauensverhältnis über einen längeren Zeitraum aufzubauen. Ist das Vertrauen erst einmal aufgebaut, wird um Überweisung von Geld zur Überwindung eines finanziellen Engpasses unter wortreicher und dramatischer Schilderung gebeten. Viele Frauen fallen auf diese Love Scams herein und überweisen Geld per Western Union. Natürlich sehen die Betroffenen das Geld nie wieder.

Auch Geldwäsche gehört in diesen Bereich. Internetnutzer werden von Unbekannten gebeten, ihr Konto für eine bestimmte Zeit für die Überweisung einer genau bezeichneten Geldsumme zur Verfügung zu stellen. Für dieses Entgegenkommen erhalten sie eine Vergütung. Das sieht nach einem unkomplizierten Nebenverdienst aus, ist jedoch illegale Geldwäsche. Wird diese entdeckt, wird alleine derjenige zur Verantwortung gezogen, der sein Konto zur Verfügung gestellt hat, denn die Hintermänner verwischen mit dieser Transaktion jede Spur.

„Let’s stop Fraud“

Western Union rät daher allen Nutzern, sich ausführlich mit dem Thema Betrug, Cyberkriminalität, Geldwäsche und den aktuellen Betrugsmaschen vertraut zu machen. Auf der Unterseite „Let’s stop Fraud“ finden die Kunden alle aktuellen Informationen.

Betrug durch hohe Wechselkursgebühren?

Ein Kritikpunkt, den Western Union sich immer wieder gefallen lassen muss, sind die hohen Wechselkursgebühren, die zusätzlich zu den Gebühren für den Geldtransfer anfallen. Die Nutzer müssen sich darüber bewusst sein, dass sich das Unternehmen bei den Wechselkursen nicht an den Kapitalmärkten orientiert, sondern eigene Wechselkurse festlegt, die häufig sehr hoch sind und zuungunsten der Kunden ausfällt. Je höher der Wechselkursgebühr ausfällt, desto weniger Geld kommt beim Empfänger an. Viele Kunden sind verärgert über diese Geschäftspraxis und stufen diese in Erfahrungsberichten als Betrug ein. Es handelt sich jedoch nicht um Betrug, sondern um eine legale Geschäftspraxis, da Western Union ein Geldinstitut ist, das eigene Wechselkurse festlegen darf.

Fazit

Können die Kunden Western Union also ohne Bedenken ihr hart erarbeitetes Geld anvertrauen? Ja, denn dieser Dienstleister ist nicht nur der größte, sondern auch der erfahrenste Anbieter im Bereich Geldtransfer und investiert in seine Infrastruktur und Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig genauso viel Geld wie in die Marktaktivitäten. Auf der Seite „Let’s stop Fraud“ werden die Kunden zudem ausführlich über die Themen Sicherheit und aktuelle Betrugsmaschen informiert.

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