FAQ (Häufige Fragen)

Gibt es eine Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen?

Tipps für Auslandsüberweisungen Überweisungen ins Ausland, die einen Betrag von 12.500 € übersteigen, sind meldepflichtig und müssen der Bundesbank gemeldet werden! Die AWV-Meldepflicht gilt für Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen, Geldinstitute und öffentliche Stellen. Ausgenommen von der Meldepflicht sind Ausfuhrerlöse, Zahlungen für Wareneinfuhren sowie die Auszahlung und Rückzahlung von Krediten und Einlagen mit einer vereinbarten Laufzeit bis zu 12 Monaten.

Hilfreiche Ressourcen:

Kann man kostenlos Geld ins Ausland überweisen?

Peer to Peer ÜberweisungenKostenlose Auslandsüberweisungen sind möglich. Mit TransferWise kann beim ersten Mal bis zu einem Betrag von umgerechnet 3000 GBP über diesen Einladungslink gratis überwiesen werden.

Azimo bietet gleich die ersten beiden Überweisungen ins Ausland zum Nulltarif an. Dafür muss beim Ausfüllen des Online-Überweisungsformulars der Gutscheincode TFMAZIMO2FREI vermerkt werden.

Wie hoch sind die Gebühren für Auslandsüberweisungen?

Das kann pauschal nicht beantwortet werden, denn die Kosten für eine Überweisung ins Ausland hängen im wesentlichen von 3 Faktoren ab:

  • Wahl der Bank bzw. des Online-Anbieters
  • Höhe des Überweisungsbetrags
  • Wechselkurs

Alle Vergleiche zeigen, dass die Kosten mit Online-Anbietern wie Azimo, TransferWise oder CurrencyFair deutlich günstiger sind. Bei höheren Beträgen ist der Wechselkurs ausschlaggebend.

Wie lang dauert eine Auslandüberweisung?

Die Dauer eines Geldtransfers ins Ausland hängt von 3 wesentlichen Faktoren ab:

  • Wahl des Anbieters
  • Bei Online-Anbietern Art der Einzahlung (Kreditkarte, Sofortüberweisung, Überweisung)
  • Art des Geldtransfers (Banküberweisung oder Bargeldabholung)

Schnell geht es mit Online-Anbietern wie Azimo, CurrencyFair oder TransferWise, wenn man mit Kreditkarte bezahlt. So muss nicht erst auf den Geldeingang gewartet werden und der Geldtransfer wird rasch ausgeführt. Bei Banken dauert es erfahrungsgemäß länger.

Was sind versteckte Kosten beim Geldtransfer?

Bitte nicht!
Das muss nicht sein!

Versteckte Gebühren finden sich häufig in Wechselkursen. Zudem können bei einer Auslandsüberweisung über eine Bank mit der Option Share – Sender und Empfänger teilen sich die Kosten – zusätzliche Kosten für zwischengeschaltete Banken – sogenannte Korrespondenzbanken – anfallen.

Die Postbank wickelt beispielsweise alle Zahlungen in EUR und USD über die Deutsche Bank in Frankfurt ab, die wiederum Gebühren erhebt. Die Postbank muss diese Gebühren vorher aber nicht ausweisen. Daher sind diese Gebühren versteckt, denn der Kunde wird über diese Zusatzkosten nicht oder nur unzureichend informiert.

Gibt es ein Limit für Überweisungen ins Ausland?

Bei vielen Banken – gerade mit Online-Banking – ist ein Limit für Auslandsüberweisungen vorhanden. Dieses Limit kann man durch eine Anfrage erhöhen lassen oder man überweist den Gesamtbetrag verteilt auf mehrere Tage, doch dies ist

  • a) aufwändig und
  • b) sehr teuer!

Bei Beträgen ab 12.500 € ist die Meldepflicht zu beachten!

Fallen Steuern beim Geldtransfer ins Ausland an?

Eine Auslandsüberweisung ist nicht steuerpflichtig! Steuern fallen nur an, wenn die Überweisungen einen der folgenden Tatbestände erfüllt:

  • Es wird Einkommen erzielt -> Einkommensteuer
  • Es wird Umsatz erzielt -> Umsatzsteuer
  • Es wird Grund erworben -> Grunderwerbsteuer
  • Es wird geerbt -> Erbschaftsteuer

Es können auch noch weitere Komponenten hinzukommen. Im Zweifel empfiehlt sich die Nachfrage beim Steuerberater oder beim örtlichen Finanzamt.

Wie funktioniert eine Geldüberweisung ins Ausland ohne Konto?

Der Empfänger muss nicht zwangsweise über ein Konto verfügen. Azimo bietet z. B. mit seinen mehr als 270.000 Stellen zur Bargeldabholung diese Möglichkeit der Bargeldabholung. Bei Überweisungen auf die Philippinen wird auf Wunsch das Geld sogar an die Haustür geliefert.

Was sind EWR-Staaten?

EWR-Staaten sind Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums oder sie sind durch bilaterale Abkommen eng mit diesen verknüpft. Überweisungen in diese Länder können mit einer SEPA-Überweisung abgewickelt werden. Zu den EWR-Staaten zählen Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern sowie Island, Lichtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Was sind Drittstaaten?

Drittstaaten bzw. Nicht-EWR-Staaten sind alle Staaten die nicht zum Europäischen Wirtschaftsraum zählen. Überweisungen in diese Länder gelten als Auslandsüberweisungen mit Währungsumrechnung.

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